Im Para-Tischtennis: Grabbe und Wolf sichern erste deutsche Medaille
Bei den Para-Tischtennis-Weltmeisterschaften in der südkoreanischen Stadt Pjongchang gab es heute einen historischen Moment für den deutschen Behindertensport. Die deutsche Para-Tischtennis-Mannschaft sicherte sich mit Valentin Grabbe und Thomas Wolf die erste deutsche Medaille in diesem Wettbewerb. Im Doppelwettbewerb der Klasse 3 setzten sich die beiden Athleten gegen starke Konkurrenz durch und sicherten sich den bronzenen Platz. Dieser Erfolg ist nicht nur für die deutsche Para-Tischtennis-Mannschaft ein wichtiger Schritt nach vorn, sondern auch für den deutschen Behindertensport insgesamt.
Deutsche Para-Tischtennis-Duo sichert erste Medaille bei Paralympics in Paris
Die deutsche Mannschaft hat bei den Paralympics in Paris bereits die erste Medaille sicher. Knapp 13 Stunden nach der Eröffnung der Spiele durch Emmanuel Macron zogen das Tischtennis-Doppel Stephanie Grebe und Juliane Wolf in der Startklasse WD14 ins Halbfinale ein.
Da kein Spiel um Platz drei ausgetragen wird, ist den WM-Zweiten mindestens Bronze nicht mehr zu nehmen. Grebe und Wolf setzten sich am Donnerstagvormittag im Viertelfinale gegen die Französinnen Morgen Caillaud und Lucie Hautiere in der stimmungsvollen Arena Sud 4 mit 3:1 (11:4, 8:11, 11:4, 11:9) durch - und auch gegen Tausende Franzosen, die ihre Landsfrauen lautstark anfeuerten.
„Das ist eigentlich noch gar nicht unser Endziel, wir gucken von Runde zu Runde“, sagte Grebe zur sicheren Medaille. Die Einzel-Dritte von Tokio musste unmittelbar vor Spielbeginn auf ihren Zweitschläger umsteigen, da ihr Stammschläger am Morgen wegen zu langer Noppen durch die Kontrolle gefallen war. „Das ist immer ein Highlight“, sagte die 36-Jährige, die sich diesbezüglich oft in einem Grenzbereich bewegt.
In der Runde der letzten Vier spielen Grebe und Wolf am Abend um 18.30 Uhr gegen die an Position eins gesetzten Norwegerinnen Aida Husic Dahlen und Merethe Tveiten um den Einzug ins Endspiel.
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