Mittelostkonflikt: Medizinische Berichte - 20 Tote nach israelischen Angriffen

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Mittelostkonflikt: Medizinische Berichte - 20 Tote nach israelischen Angriffen

Die Spannungen im Nahen Osten haben einen neuen Höhepunkt erreicht. Nach israelischen Angriffen auf Ziele im Gazastreifen sind mindestens 20 Menschen ums Leben gekommen. Laut Medizinischen Berichten wurden viele weitere Menschen verletzt. Die Angriffe fanden statt, nachdem es zuvor zu Ausschreitungen an der Grenze zwischen Israel und dem Gazastreifen gekommen war. Die Situation bleibt sehr angespannt und die Fürsorge um die Opfer und ihre Angehörigen ist groß. Wir werden Sie über die weiteren Entwicklungen in diesem Konflikt auf dem Laufenden halten.

Gazastreifen in Flammen: Zivilisten sterben bei israelischen Luftangriffen

Bei israelischen Luftangriffen sind am Mittwochmorgen im Zentrum des Gazastreifens nach örtlichen Krankenhausangaben 20 Palästinenserinnen und Palästinenser getötet worden. Im Flüchtlingslager Nusseirat seien drei Häuser getroffen worden, dabei seien zwölf Menschen ums Leben gekommen, sagten Vertreter des Al-Aksa-Märtyrer-Krankenhauses, wo die Leichen eingeliefert wurden. Unter den Toten seien fünf Kinder.

Eine Reporterin der Nachrichtenagentur AP zählte die Leichname. Bei einem vierten Angriff am Morgen sollen in der Stadt Deir al-Balah vier Männer, drei Frauen und ein Kind getötet worden sein. Die Gegend befindet sich innerhalb einer sogenannten „humanitären Sicherheitszone“. Israel hatte diese als Zufluchtsgebiet für Palästinenser ausgegeben, während es Offensiven in Teilen des Gazastreifens ausführt.

Neue Kämpfe im Gazastreifen vor Verhandlungen

Neue Kämpfe im Gazastreifen vor Verhandlungen

Unterdessen stieg laut Krankenhausvertretern die Zahl der Toten von einem israelischen Luftangriff auf den Eingang einer Schule außerhalb der Stadt Chan Junis im Süden des Gazastreifens. Dort waren vertriebene Familien untergebracht. Die Zahl betrage inzwischen 31, unter den Toten seien acht Kinder, berichteten Vertreter des nahegelegenen Nasser-Krankenhauses am Mittwoch. Mehr als 50 Menschen seien verletzt worden.

In Aufnahmen des Fernsehsenders Al-Dschasira waren Kinder zu sehen, die im Hof der Schule Fußball spielten, als die Gegend von einem plötzlichen Knall erschüttert wurde. Das israelische Militär teilte mit, der Luftangriff und Berichte über zivile Opfer würden untersucht. Der Angriff habe einem Hamas-Extremisten gegolten, der sich am Terrorangriff auf Israel am 7. Oktober beteiligt habe. Beweise dafür legte das Militär zunächst nicht vor.

Das israelische Militär macht für zivile Todesopfer bei seinem Einsatz im Gazastreifen als Reaktion auf den Terrorangriff die Hamas verantwortlich, weil deren Extremisten von dicht besiedelten, städtischen Gebieten aus kämpfen würden. Beim israelischen Militäreinsatz sind nach Angaben des Hamas-Gesundheitsministeriums im Gazastreifen in den vergangenen neun Monaten mehr als 38 000 Menschen getötet worden. Bei dem Terrorangriff, der den Krieg auslöste, wurden nach israelischen Behördenangaben rund 1200 Menschen getötet. Die angreifenden Extremisten nahmen zudem etwa 250 Menschen als Geiseln.

Udo Mayer

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