„Rosenheimer Kriminalpolizei warnt vor Online-Liebesbetrügern“

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„Rosenheimer Kriminalpolizei warnt vor Online-Liebesbetrügern“

Die Kriminalpolizei Rosenheim hat vor einer neuen Form von Betrügereien im Internet gewarnt. Im Fokus stehen sogennante Online-Liebesbetrüger, die ihre Opfer über soziale Medien und Dating-Plattformen ausfindig machen und dann um Geld betrügen. Die Täter nutzen die Emotionalität ihrer Opfer aus, indem sie eine vermeintliche Liebesbeziehung aufbauen, um dann finanzielle Vorteile zu erlangen. Die Polizei rät dazu, bei verdächtigen Kontakten über das Internet äußerst vorsichtig zu sein und keine Geldüberweisungen an unbekannte Personen vorzunehmen. Weitere Informationen und Tipps, wie man sich vor diesen Betrügern schützen kann, finden Sie in unserem Artikel.

Rosenheimer Kriminalpolizei warnt vor Online-Liebesbetrügern: Igor Jeftic und Dieter Fischer warnen vor Betrügern im Internet

Die Schauspieler Igor Jeftic und Dieter Fischer, bekannt als „Rosenheim-Cops“, haben vor Liebesbetrügern im Internet gewarnt. Bei einer Pressekonferenz am Mittwoch in München riefen sie Opfer auf, in einem solchen Fall zur Polizei zu gehen.

„Tragen Sie dazu bei, dass den Betrügern das Handwerk gelegt wird“, sagte Fischer. Sein Kollege Jeftic ergänzte, es gebe keinen Grund, sich zu schämen, wenn einem so etwas widerfahre. Dies könne einem jeden passieren.

Modernes Heiratsschwindel

Modernes Heiratsschwindel

Hintergrund der Warnungen ist, dass moderne Heiratsschwindler (sogenannte „Love Scammer“) sich mit den Namen der prominenten Schauspieler das Vertrauen älterer Menschen im Internet erschlichen und sie um ihr Geld betrogen haben. Andere Täter geben sich auf Dating-Plattformen oder in sozialen Netzwerken als Ärztin, Soldat oder Ingenieur auf einer Bohrinsel aus, schaffen eine emotionale Abhängigkeit und bitten mit erfundenen Notlagen um Geld.

Nach den Worten von Landesjustizminister Georg Eisenreich (CSU) gab es 2023 in Bayern 450 Fälle solch eines modernen Heiratsschwindels, auch „Love Scam“ genannt. Die Täter, meist in Nigeria oder Osteuropa sitzend, hätten dabei etwa 5,3 Millionen Euro erbeutet. Das Dunkelfeld werde noch deutlich höher eingeschätzt.

Warnung vor Phishing-Mails