NATO-Militärchefs warnen: Die Ukraine muss Zeit in Menschenleben gewinnen

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NATO-Militärchefs warnen: Die Ukraine muss Zeit in Menschenleben gewinnen

Die Militärchefs der NATO haben vor den Folgen des eskalierenden Konflikts in der Ukraine gewarnt. Laut den hochrangigen Militärs muss die Ukraine Zeit in Menschenleben gewinnen, um den Vormarsch der russischen Truppen aufzuhalten. Die Militärführer haben ihre Besorgnis über die sich verschlechternde Sicherheitslage in der Region zum Ausdruck gebracht und die Notwendigkeit betont, die Verteidigungskapazitäten der Ukraine zu stärken. Die NATO-Staaten haben bereits ihre Unterstützung für die Ukraine zugesagt und werden ihre Anstrengungen verstärken, um die Ukraine in dieser schwierigen Lage zu unterstützen.

NATOMilitärführung warnt vor Verlusten in Menschenleben

Der Chef des Nato-Militärausschusses, Admiral Rob Bauer, hat vor der Frage gewarnt, ob die Nato-Mitgliedsstaaten die Ukraine unterstützen oder ihre Fähigkeitsziele erreichen sollten: Dann unterstützen Sie die Ukraine, lautet seine Empfehlung. Seine Begründung ist einfach: Vorräte ließen sich jederzeit wieder auffüllen, aber Verluste von ukrainischen Menschenleben seien endgültig.

Zeit wird in der Ukraine nicht in Tagen, Wochen und Monaten gerechnet, sondern in Menschenleben, stellte Bauer fest.

Nato-Militärführung: Die Ukraine muss Zeit in Menschenleben gewinnen

Nato-Militärführung: Die Ukraine muss Zeit in Menschenleben gewinnen

Die Unterstützung, die die Ukraine nötig hätte, um sich der russischen Angriffe zu erwehren, kam zuletzt zu zaghaft und zu gering. Die westlichen Fehler wurden indirekt angesprochen.

Der britische Verteidigungsminister Grant Shapps hat eine klare Verbindung hergestellt: Das ist die große Lektion aus dem, was in Charkiw passiert, stellte Shapps fest und sprach von einem Weckruf. Die Vorrückung der russischen Streitkräfte in der Region Charkiw habe gezeigt, dass man sich in diesem Krieg keine Unaufmerksamkeit, keine nachlassende Unterstützung leisten könne.