Ratingen: Kreative bespielen Ladenlokale

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Ratingen: Kreative bespielen Ladenlokale

In der Stadt Ratingen wird derzeit ein innovatives Projekt umgesetzt, das die lokale Wirtschaft und die Kreativszene aufwertet. Im Rahmen dieser Initiative werden leere Ladenlokale in der Innenstadt an kreative Köpfe vermietet, die dort ihre Ideen und Projekte umsetzen können. Diese Aktion soll dazu beitragen, die Stadt attraktiver zu machen und die lokale Wirtschaft zu stärken. Die ausgewählten Künstler und Designer haben nun die Möglichkeit, ihre Werke in den leeren Ladenlokalen auszustellen und die Passanten mit ihren kreativen Ideen zu inspirieren. Durch dieses Projekt soll ein neuer kultureller Hotspot in Ratingen entstehen, der die Stadt zu einem noch attraktiveren Ziel für Touristen und Einheimische macht.

Ratingen: Kreative bespielen Ladenlokale im Arkadenhof

Das Fijnwerk Studio im Arkadenhof wird sieben Wochen lang von Akteuren aus Ratingen mit verschiedenen Formaten bespielt. Keines davon bleibt länger als zwei Wochen, daher auch der Name „Pop-up-Festival“. Die Ausstellungen und Aktionen tauchen plötzlich auf und verschwinden auch wieder.

Die Inhaberin des Fijnwerks, Julia Merkelbach, möchte dadurch kreativen Menschen und Marken aus Ratingen und Umgebung mehr Sichtbarkeit geben und ihnen die Möglichkeit bieten, sich und ihre Angebote einem lokalen Publikum zu präsentieren. „Wir wissen alle, dass die Mieten für Gewerbeflächen in Ratingen sehr hoch sind und kleine, inhabergeführte Geschäfte sich diese kaum leisten können. Künstlerinnen und Kreative haben zusätzlich oft unregelmäßige Einnahmen und dadurch kaum die Chance, Ausstellungsflächen oder Ateliers in einer guten Lage dauerhaft anzumieten“, berichtet die Initiatorin.

Sie stellt ihre Flächen während des Sommers zum Selbstkostenpreis zur Verfügung und konnte ein vielfältiges Angebot kreieren, das jede Woche zum Entdecken einlädt. Am Dienstag wird ab 19.30 Uhr die Eröffnung mit allen Teilnehmenden des Festivals gefeiert. Interessierte sind herzlich eingeladen, mitzufeiern und als erste die Ausstellung zu besuchen.

Das Programm des Pop-up-Festivals