Rhein Fire: Nachfolger Sieg - Bilanz gegen Frankfurt Galaxy bleibt perfekt

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Rhein Fire: Nachfolger Sieg - Bilanz gegen Frankfurt Galaxy bleibt perfekt

Die Rhein Fire, das amerikanische Football-Team aus Düsseldorf, hat am Wochenende einen wichtigen Sieg errungen. Im European League of Football (ELF) traf das Team auf den Frankfurt Galaxy und konnte mit 24:21 gewinnen. Dieser Erfolg bedeutet, dass die Bilanz der Rhein Fire gegen den Frankfurt Galaxy weiterhin perfekt bleibt. Die Mannschaft unter der Leitung von Trainer Jim Tomsula hat sich damit erneut als konstante Kraft in der ELF etabliert. Die Fans der Rhein Fire haben allen Grund, sich zu freuen, denn das Team hat sich einen wichtigen Schritt Richtung Playoffs gemacht.

Rhein Fire holt Sieg in Frankfurt: Bilanz gegen Galaxy bleibt perfekt

Vor 13.586 Fans gelang gegen den ärgsten Rivalen Frankfurt Galaxy ein 31:20-Auswärtssieg. Der Frankfurter Joshua Poznanski hatte im Vorfeld angekündigt, die Offensive der Galaxy könne 40 oder 50 Punkte gegen Fire erzielen – und sie hatte auch als erstes den Ball, um das direkt mal zu beweisen.

Dank des überragenden Wide Receivers Markell Castle, der zwei Big Plays lieferte, marschierte Frankfurt auch direkt das Feld runter. Fire konnte den Gegner aber bei einem Field Goal halten und verpasste nur knapp eine Interception durch Darrius Nash. So stand es nach etwa fünf Minuten 3:0 für Frankfurt.

Erster Touchdown für Fire

Erster Touchdown für Fire

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Aber nicht nur das ähnelte dem Spielverlauf von vor einer Woche in Köln, auch Fires erster Ballbesitz tat dies: Viele Spielzüge mit mehreren Tight Ends und/oder Running Backs, viel Laufspiel und am Ende ein Touchdown von Glen Toonga. Auch danach hielt die Defense der Gäste stand, Frankfurt musste nach drei Spielzügen wieder runter.

Rhein Fire erzielte dagegen auch im zweiten Ballbesitz einen Touchdown – diesmal warf Jadrian Clark zu Kelvin McKnight Jr. in die Endzone. Der erste ELF-Touchdown des Wide Receivers, der ihn zuvor selbst mit einem starken Play mit reichlich Yards nach dem Catch bis an die Fünf-Yards-Linie der Frankfurter eingeleitet hatte. 14:3 stand es somit zum Ende des ersten Viertels.

Zweites Viertel mit viel Action

Zweites Viertel mit viel Action

Im zweiten war dann einiges los. Zunächst verkürzte Frankfurt durch einen Touchdown-Pass von Quarterback Luke Zahradka auf Kevin Kaya. Dem vorausgegangen war ein Spielzug, bei dem der eigentliche Receiver Castle einen tiefen Pass auf Normen Schomm geworfen hatte.

Danach war Fire an der Reihe und wollte eigentlich punten, doch der Snap auf Sebastian van Santen ging schief – und der lief aus der Not heraus selbst mit dem Ball los und erzielte sogar ein First Down. Kurz darauf stand Toonga wieder in der Endzone.

Frankfurt konnte aber noch vor der Pause wieder verkürzen. Dabei half Fires Tony Anderson an alter Wirkungsstätte mit: Eigentlich war die Galaxy-Offense schon gestoppt, doch durch eine Unsportlichkeit von Anderson („Taunting“) gab es 15 Yards und ein frisches First Down.

Zweite Hälfte mit weiteren Problemen

Zweite Hälfte mit weiteren Problemen

Fire blieb im ersten Ballbesitz nach der Pause ohne Punkte. Die Partie blieb weiter hitzig; man schenkte sich keinen Zentimeter, nach dem Spielzug kam es immer wieder zu Rangeleien unter den Spielern.

Ob das nun einen Einfluss hatte oder nicht – Fire hatte offensiv weiter Probleme. Nachdem die Galaxy per Field Goal auf 20:21 verkürzt hatte, warf Clark eine Interception zum Frankfurter Jamalcolm Liggins, nachdem der Ball zuvor von Florian Eichhorn abgefälscht worden war.

Zumindest konnte die Defense die Frankfurter dann aber wieder nur bei einem Field Goal halten – und das wurde verschossen, sodass Fire weiter in Führung lag und diese kurz darauf sogar ausbauen konnte: Clark warf einen Touchdown-Pass auf Harlan Kwofie, der sein Saisondebüt gab.

Sieg für Rhein Fire